Pia Fuchsen - Träume sind Schäume!
Veröffentlicht: Juli 2000
Von Praxis zu Praxis

Träume sind Schäume !

oder sind sie doch mehr, als nur Illusion?

von Synergetik Therapeutin Pia Fuchsen

Schon als kleines Kind hatte ich drei Träume, welchen Beruf ich einmal ergreifen wollte: Nonne, Krankenschwester oder Entwicklungshelferin. Den Traum von der Nonne habe ich bald aufgegeben, weil ich mich irgendwann mit den Vorstellungen der Kirche nicht mehr identifizieren konnte. Meinen Traumberuf "Krankenschwester" konnte ich erlernen. Nur mit der Enwicklungshelferin wollte es einfach nicht so recht klappen; mal war ich mit 21 Jahren zu jung, dann sprach ich nicht genügend Französisch und nach meiner Scheidung, die der eigentliche Grund war, teilte man mir mit, daß man "einfache" Krankenschwestern nicht mehr brauchen würde. Es sah so aus, als könnte ich diesen Traum nicht verwirklichen. Anfang 30 merkte ich allerdings, daß Krankenschwester für mich nicht mehr das war, warum ich den Beruf erlernt hatte; viele Dinge in der Schulmedizin konnte ich nicht mehr verstehen oder nachvollziehen. Irgend etwas stimmte da nicht! Ich selbst hatte seit 20 Jahren Migräne, vor mehreren Jahren Depressionen und litt seit ein paar Jahren an Heuschnupfen und Asthma. Mehrere Psychotherapien und Desensibilisierungen hatte ich bereits ausprobiert. Im Sommer ’96 las ich das erste esoterische Buch. Vieles konnte ich auf Anhieb verstehen - vieles war mir völlig neu. Ich kam über "positives Denken" zu meinem ersten Seminar im Juni ‘97 und seither hat sich vieles verändert. Während einer Intensivtherapie von zwei Tagen setzte ich mir Ziele und versuchte sie anschließend umzusetzen. Ich nahm mir vor, innerhalb eines Jahres das gefunden zu haben, was für mich richtig ist. Da ich nichts anderes kannte und mich meine Ungeduld trieb, begann ich im November ‘97 mit einer Heilpraktiker Ausbildung. Zu meinem Entsetzen mußte ich feststellen, daß ich dort genau das lernen mußte, von dem ich nicht mehr überzeugt war! Doch ich lernte auch die Homöopathie kennen und mein Asthma verschwand. Im Januar ‘98 geriet mir in der HP-Praxis von Guido Korbach ein Faltblatt über die Synergetik Therapie in die Hände. Ich las es mit Begeisterung und glaubte, nun endlich das gefunden zu haben, wonach ich eigentlich gesucht hatte. Leider konnte ich beide Ausbildungen nicht parallel laufen lassen. Ich forderte Infomaterial im Synergetik Therapie Institut an und beschloß erstmal die Heilpraktiker Ausbildung abzuschließen. Im Sommer ‘98 hatte ich dann so heftigen Streß, daß ich beschloß etwas für mich zu tun, und zwar in meinem Urlaub im November einen Therapieaufenthalt im Kamala zu buchen. Bettina teilte mir mit, daß zur gleichen Zeit zufällig der 1. Ausbildungsblock der A7 sei. Daraufhin unterschrieb ich kurzentschlossen direkt nach der Probesitzung den Ausbildungsvertrag. Von nun an sollten meine "Zufälle" kein Ende mehr nehmen.

Der 1. Ausbildungsblock verwirrte mich erstmal sehr, schmiß er doch alles, was ich bisher kannte über den Haufen - und doch hörte sich alles so stimmig an - so, nach dem, was ich eigentlich gesucht hatte. In diesem Block hatte ich auch meinen 35. Geburtstag und man wünschte mir, daß mein Kindheitstraum "Entwicklungshilfe" (für mich und für andere) in Erfüllung gehe. Nun verstand ich auch, wieso die Menschen in meinen Entwicklungshelfer-Träumen immer hellhäutig waren. Ich blieb nach dem ersten Block ein paar Tage länger im Kamala, um einige Sessions zu nehmen und erlebte die Hölle von Dunkelheit, Erstarrung und Depression. Trotz anscheinendem "Mißerfolg" brach ich nach diesem Block meine HP-Ausbildung ab. Ich kam, was normalerweise nicht möglich ist ohne Probleme aus meinem Vertrag heraus.

Auch der 2. Block war sehr intensiv, ich heulte mir die Augen raus. Motiviert durch andere und durch "Zufall", „rutschte“ ich mit in die Berufsausbildung. Von nun an war ich ständig im Kamala - und damit ständig im Prozeß!!! Jeder, der sowas schon mal erlebt hat, weiß, wovon ich schreibe. Ich kann heute nicht mehr sagen, welche Session was verändert hat; ich habe viele Session bekommen und alle haben ihren Teil dazu beigetragen, wo ich heute stehe. Bis September ‘99 habe ich 70 Tage im Kamala verbracht, alle Höhen und Tiefen inklusive; von der "Erstarrung zur Lebendigkeit"! Eine der heftigsten, aber auch eine der schönsten Zeit meines bisherigen Lebens! Dabei hatte ich bis zum Sommer ‘99 dauernd das Gefühl, daß sich in meinem Leben nichts veränderte und stellte erst dann fest, daß sich alles mögliche verändert hatte.

Auch merkte ich auf einmal, daß ich nichts zukünftiges mehr konkret planen konnte. Ende September fuhr ich dann mit zum Tepperwein-Seminar, danach wollte ich eigentlich erst einmal eine Pause. Die nahm ich mir auch, aber das Leben hatte es anders geplant und meinte, 24 Stunden seien lang genug dafür. So entschloß ich mich, meinen Weg endlich zu gehen! Ich beantragte ab Januar 2000 eine Halbtagsstelle und von nun an lief mein Leben seine eigenen Wege, ich brauchte nur noch zu vertrauen und zu folgen. Und plötzlich tauchten überall Helfer auf, viele waren schon länger da, nur hatte ich sie nicht registriert.

Gero, mein ehemaliger Nachbar und jetzt Werbefachmann nahm mich unter seine Fittiche; wir erstellten u.a. in wochenlanger Zusammenarbeit mein Flyer, ich fand geeignete Praxisräume; meine Freundin Christine half bei der Dekoration; Conny betreut weiterhin meine Katzen, wenn ich länger abwesend bin; mein Vater hatte eine Wohnzimmereinrichtung für mich; mein Bruder Büroregale; meine Schwägerin ein großes Aquarium; mein Ex-Mann stellte sich als "Model" für mein Flyer zur Verfügung, seine Freundin half mir beim anstreichen; preiswerte, aber passende Stoffe oder sonstiges zum dekorieren fielen mir in die Hände und bevor der "Streß" so richtig losging, (hatte sich im Sommer ebenfalls „zufällig“ ergeben) machte ich noch eine Woche in Ägypten Urlaub zum „Energie tanken“.

Aber noch ein weiterer Traum wurde Wirklichkeit, Dhyan nahm mich in sein Ausbildungsteam auf. Zeitweise konnte ich kaum glauben, was ich da erlebte.

Am 22. Januar 2000 hatte ich nun die Eröffnung meiner Praxis geplant; vorher haben Gero und ich Plakate entworfen, die wir im Esoterik-, Edelstein- und Naturkostladen, sowie in meiner Praxis aufhängten; in zwei Zeitungen gab es Anzeigen dazu und zur Eröffnung habe ich alle möglichen Leute eingeladen, bis hin zum Bürgermeister und der Presse, die dann kostenlos über meine Eröffnung berichtete. Viele Freunde, Bekannte und Verwandte kamen, um mit mir zu feiern; auch da hatte ich wieder Helfer, die mich unterstützten.

Die ersten drei Wochen hatte ich 1-2 Sitzungen die Woche, für den Anfang okay, aber ein bißchen mehr hätte ich schon noch geschafft. Mir war klar, ich muß bei mir schauen, was mich innerlich hindert. Ich lud Uschi zu einem Wochenende ein, an dem wir einen Sessionaustausch machten. - Plötzlich klingelte das Telefon und für die nächste Woche standen innerhalb kurzer Zeit 5 Termine. Noch bevor ich wieder für 10 Tage ins Kamala fuhr, standen bereits weitere 3 Termine für die Woche nach meiner Rückkehr fest.

Und noch etwas ergab sich: in meinem Flyer biete ich ein Hotel zur Übernachtung bei längeren Therapieaufenthalten an. Dieses Hotel hat mir kürzlich angeboten, in ihrem aktuellen Schreiben an ihre Stammgäste (ca. 1400 Personen) die Synergetik Therapie und meine Praxis zu erwähnen, sowie ebenfalls von ihrer Homepage zu meiner Homepage einen Link zu setzen.

Die Synergetik Therapie hat mein Leben total verändert und ich bin überzeugt davon, daß ich auf dem richtigen Weg bin. Ich bin nicht allein, viele Helfer stehen mir zur Seite und begleiten mich. Ich habe keine Angst mehr vor dem Leben, wie noch im November ‘98, sondern vertraue und bin offen für das, was mich erwartet; jetzt weiß ich, wie es sich anfühlt, wenn etwas "fließt"! Ich möchte allen irdischen und nicht irdischen Helfern herzlich "Danke" sagen!