Forschungsdokumentation aus Einzelsitzungen
Veröffentlicht: Januar 1999
Von Praxis zu Praxis


Kommentar der Klientin des Synergetik Institut:

7. November 2000

Liebe Rita,

wie versprochen, hier der Arztbericht über den Verlauf der AML. Meinen Therapieaufenthalt bei Dir hat mein Arzt aus "irgendwelchen Gründen" nicht erwähnt, obwohl ich ihm das ausführlich erzählt habe - so sind sie eben... Sie müssen halt im Vordergrund stehen. Wir beide wissens jedoch besser - nicht erklärbare Remission. ...




Ärztliches Attest

Dieses Attest aus dem Krankenhaus erhielt unsere Klientin zum Leukämie-Fall

Betr.: Fr. C......., geb. am: 28.08.51 .......

Fr. K. ist seit 1978 in meiner Behandlung. Bei Fr. K. liegt eine akute myeloische Leukämie, Subtyp M 5 A nach FAB-Klassifikation vor. Erstmalig gesichert am 14.10.98 und die sich jetzt nach multifaktorieller Therapie unter Ausschluß von Chemotherapie in Remission befindet.

Im Einzelnen wird mitgeteilt: Diagnosestellung 14.10.98 - Städt. Krankenhaus Gütersloh, Prof. Gropp. Die Diagnoseerstellung erfolgte im Rahmen der Diagnostik eines Abszesses in der Leiste. Im Blutausstrich fand sich eine Verdrängung der Granulozytoproese durch 80% Blasten und Monoblasten. Die Zytochemie ergab: POX (+), PAS neg., EST +++. Die Diagnose wurde durch die Hämatologie der Universität Giessen, Abteilung Hämatologie und Onkologie bestätigt.

In der Folgezeit erfolgten zahlreiche Behandlungen: Marienhosp. Oelde 17.12.98-25.01.99 wg. eines Abszesses in der re. Leiste bei ak. myel. Leukämie, begleitend Psoriasis vulgaris. Erstmalige Behandlung wg. einer Lymphangitis im li. Bein im Städt. KH. Gütersloh im Sept. 1998.

Erneute stat. Behandlung 01.03.99 - 05.03.99 wg. Anämie bei AML (HB 6.1g% Gabe von 3 Erykonzentraten). Epiglottitis bei V.a. exulceriertes Epiglottisinfiltrat, Z.n. Erysipel des Gesichtes (stat. Behandlung vom 03.02.-11.02.99, CRP damals 14.3, BSG über 130) vorgeschlagene Chemotherapie wurde erneut abgelehnt.

Stat. Behandlung vom 12.04.-16.04.99 ...

Stat. Behandlung vom 21.05.-29.05.99 wg. ...

Stat. Behandlung 02.07.-11.07.99...

Stat. Behandlung vom 05.08.-15.09.99 im Marienhosp. Oelde bei ausgeprägter Pneumonie li.. Die Diagnose einer lymphatischen Leucose wurde in der Uniklinik Münster, Prof. Berdel bestätigt. Es handle sich um eineAML Typ M5 A. Die rezidiv. Infekte wurden als Folge der starken Granulozytopenie gedeutet. Eine Besserung war nur durch eine remissions-induzierende intensive zytostatische Therapie zu erreichen: Des wurde von der Patientin erneut abgelehnt.

Stat. Behandlung 13.10.-16.10.99 ...

Am 26.11.99 Vorstellung in der hämotolog., onkolog. Ambulanz des Städt. KH....

Am 26.11.99 Einsatz von Biflukan. 08.12.-24.12.99 erneut stat. Behandlung Marienhosp. Oelde, welches Fr. K am 24.12.99 auf eigenen Wunsch verließ.

Diagnose: Anämie bei AML mit Kachexie, Hb. bei Aufnahme: 4.8 g%, Gewicht 44.2 kg, Gabe von 4 Erykonzentraten. Die Leucozytose bis anfänglich 65.800 ging rasch zurück. Zuletzt bestand eine Leucopenie von 2.200 bei weiterhin niedrigen Ihrombozytenwerten. Bei Entlassung Thrombozyten bei 15.000.

Nach dieser Behandlung erholte sich Fr. K. unerwartet gut.

Begleitend zu den stationären Behandlungen hat Fr. K. intensiv alternative Behandlungsmethoden mit Mineral- u. Vitaminpräparaten, schwerem Wasser, homöopatischen Medikamentenkombinationen versucht, in ihren Allgemeinzustand und das Krankheitsbild zu bessern. Aus medizinischer Sicht ist die erreichte Remission nicht erklärbar. Weitere Befundkontrollen sind geplant.

Vom 12.04.-10.-05.00 Heilverfahren in der Reha-Klinik Nahetal in Bad Kreuznach mit sehr gutem Erfolg, nachdem Fr. K. vorher im Bayrischen Wald sowohl in psychischer als auch in pysischer Hinsicht sich gut erholt hatte.

...

Sollten Unklarheiten und Rückfragen bestehen, wenden Sie sich bitte an die angegebene Anschrift.

Dr.med. J. A.... Facharzt für Allgemeinmedizin



Kommentar aus dem Synergetik Institut:

Die Klientin entschied sich nach der Probesitzung für einen drei- wöchigen Therapieaufenthalt und absolvierte in diesem Zeitraum 20 Einzelsitzungen. Sie bearbeitete alle, in der Probesitzung angeschnittenen, Themen.

Ein vorrangiges Thema war immer der Tod, der stets als Sensenmann auftauchte. Dies tauchte besonders nach diversen Arztbesuchen, innerhalb dieses Therapie- Zeitraums auf. Sie ließ diverse Blutuntersuchungen machen und wollte verschiedene Fachmeinungen hören. Stets bat sie mich, mitzukommen, wie eine Rückenstärkung. Wir besuchten sogar eine Kapazität der Gießener Uni - Klinik, aber ob Arzt oder Professor, stets war die Aussage: Chemotherapie sei das einzig mögliche, wenn sie überleben wolle. Sie müsse ganz klar sehen, daß sie eine tödliche Krankheit habe. Zur Synergetik Therapie war die einhellige Meinung: etwas seelische Unterstützung sei ja ganz gut und könne vielleicht beim Therapieverlauf erleichternd wirken, aber sie sollte doch lieber nach Hause fahren, sich mit Ihrer Familie beraten und in ihr Krankenhaus vor Ort gehen und die Chemotherapie machen lassen. Beste Prognose, die sie bekam: Erfolgschance liegt bei 30% (trotz Chemo!). Sämtliche Arztbesuche waren niederschmetternd und die darauf folgenden Einzelsitzungen von Verzweiflung gekennzeichnet, aber jedes Mal kam auch ein wichtiger neuer Aspekt ihrer Geschichte zum Vorschein.

Innerhalb der drei Wochen nahmen ihre körperlichen Kräfte stark zu und sie war am Ende wieder in der Lage längere Spaziergänge zu machen (am Anfang konnte sie nach 10 Minuten nicht mehr laufen). Ihr Plan war, nach kurzer Zeit Zuhause erst einmal in Urlaub zu fahren und die Zeit für sich zu genießen. Sie fuhr tatsächlich und genoß, bekam jedoch einen Tag vor der Rückreise zu ihrem Mann, starke Schmerzen und konnte nicht mehr gehen. Ihr Mann fuhr zum Urlaubsort und holte sie. In Folge wurde sie von ihm, ihrer Mutter und schließlich im Krankenhaus gepflegt. Seit Januar ist sie bei ihrer Mutter.

Auffällig ist, daß sie nach diesen drei Wochen im Kamala keine weitere Nachsitzung gemacht hat. Eine Begleitung in den Alltag ist bei einem so intensiven Thema unumgänglich, denn hier sind ja die aktuellen Probleme entstanden. Allein die Vergangenheit aufzuräumen reicht nicht aus. - Es sei denn, jemand ist tatsächlich so mutig alles in Frage und auf den Kopf zu stellen, aber wer ist das schon?


Synergetik Therapie Institut
EMail: kamala@synergetik.net
Homepage: www.innenweltreisen.de

Diese Seite
weiter empfehlen!

Amselweg 1
35649 Bischoffen-Roßbach
Tel.: 06444 1359, 6014
Fax.: 06444 6136